Falkenjagd und Rennstahl Bikes
Rathausplatz 13, 85748 Garching b. München

Testcenter Falkenjagd und Rennstahl in Garching bei München

Herzlich willkommen zur Testfahrt! In unserem Ladengeschäft in Garching bieten wir Ihnen die Möglichkeit, unsere Räder einer Testfahrt zu unterziehen und sich selbst von den viel gelobten Fahreigenschaften unserer Produkte zu überzeugen. Außerdem können Sie so direkt mit den Gründern von Rennstahl über verschiedene Spezifikationen oder Einsatzbereiche fachsimpeln.

Unsere grundsätzlichen Öffnungszeiten für eine Terminvereinbarung lauten wie folgt:

Montag – Freitag: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Samstag: 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Bitte setzen Sie sich für eine Testfahrt oder Beratung aber unbedingt telefonisch oder per Email mit uns in Verbindung, damit wir uns genügend Zeit für Sie reservieren können. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Sie auf Grund unserer Kapazitätsauslastung ohne Termin NICHT beraten können.

Tel: 089-88903651

Mail: info@falkenjagd-bikes.com

Wir freuen uns auf Sie!

Update per 01.06.2020

Liebe Kunden,

heute nur ein sehr kurzes Update: das Testcenter bleibt weiterhin geschlossen, wir müssen uns auf den Aufbau fokussieren. Der Vorlauf beträgt derzeit ca. 250 Räder, 20 Räder schaffen wir pro Woche, das ergibt ohnehin eine Vorlaufzeit von 12 Wochen. Alle Aufträge, die quasi ab heute eingehen, werden damit ohnehin erst ab September ausgeliefert. Im August wird dieses Jahr die gesamte Firma erstmals wieder seit 5 Jahren in den mehr wie verdienten Urlaub gehen. Wir bitten dies entsprechend zu berücksichtigen.

So wie meine Frau mir bei der Geburt aller unserer Kinder immer wieder sagte „der Kleine ist da wenn er da ist“, verbleibt mir an der Stelle nichts anderes zu sagen: „das Rad ist fertig wenn es fertig ist.“ Am Ende ist es wichtig, dass nicht nur Ihr Freude am Fahren habt, sondern auch wir Freude beim Bauen eurer Räder.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Andreas Kirschner

Update per 10.06.2020

Liebe Kunden,

das Telefon kann vorübergehend nur zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr bedient werden: wir müssen uns neben dem Aufbau vermehrt auf die Einkaufslogistik konzentrieren. Nun machst sich leider bei dem ein oder anderen Zulieferer doch immer wieder eine Covid-19 bedingte Verzögerung bemerkbar. Das führt dazu, dass wir unseren Aufbauplan flexibel anpassen müssen. Für telefonische Beratungen müssen wir ohnehin einen Termin vereinbaren – dies idealer Weise per Mail – damit wir uns entsprechend darauf vorbereiten können. Hierfür ist es zwingend erforderlich, dass Ihr uns vorab eine unverbindliche Proforma Konfiguration zusendet und natürlich auch die wichtigsten Daten wie Körpergröße, Sitzhöhe, Sitzlänge und gewünschte Lenkerüberhöhung. Nur so kann ein zielorientiertes Gespräch stattfinden. Wir bitten um Verständnis.

Hier mal ein schnelles Bild unseres täglichen Warenein- und -ausgangs…

  • Schwalbe, eine von 10 Teilepaletten pro Woche...

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Andreas Kirschner

Update per 19.09.2020

Liebe Kunden,

eigentlich wollte ich mich längst mal wieder mit ein paar Worten an euch gewandt haben. Eigentlich gibt es aber auch das Wort „eigentlich“ nicht. Insofern bin ich wahrlich erschrocken, dass schon wieder 3 Monate vergangen sind seit meinem letzten Eintrag. Zwar denke ich mir regelmäßig jeden Freitag, wo schon wieder die ganze Woche geblieben ist, aber gleich die letzten 3 Monate ?!? Andererseits ist auch enorm viel passiert…. Dazu eins vorab – der Ehrlichkeit wegen: leider waren wir im August – anders wie angekündigt – wieder nicht im Urlaub. Wieder mal nicht…, und das obwohl ich mir schon letzten Sommer fest geschworen hatte, dass uns das nicht nochmal passiert.

Doch wie kam es nun dieses Jahr wieder dazu? Alles fing schon damit an, dass die Nachfrage nach unseren Rädern bereits ab März eine Dynamik annahm, die ich in den kühnsten Erwartungen nicht vorhergesagt hätte. Und das obwohl wir unser Test-Center geschlossen haben, um uns auf den Aufbau zu fokussieren, um dieses Jahr mehr Zeit zum Radfahren zu haben, um auf Kundenemails schneller reagieren zu können, mehr Zeit zum Telefonieren zu haben. Aber wie gesagt, es kam dann alles ganz anders: die Händler verkauften unsere Räder wie verrückt, denn die zügige Verfügbarkeit unserer Räder war bis Anfang Juni uneingeschränkt gegeben, das sprach sich rum. Unser Bedarf war klar festgelegt und unsere Teileversorgung war extrem gut mit unseren Zulieferern vorausgeplant. Nun wurden wegen Covid-19 unsere Räder aber direkt und in jeglicher Preisklasse gleich per E-Mail verbindlich bestellt. Die Mails waren Gott sei Dank sehr gut vorbereitet, die Kunden haben die Konfigurationsvideos sehr gut angenommen. Somit war im Gegensatz zu vielen anderen Marktbegleitern unser bottle-neck nicht die Teileverfügbarkeit, sondern unsere eigene Aufbaukapazität. Ohne uns versehen zu haben, explodierte die Zahl der im Vorlauf befindlichen Räder von sonst max. 200 Stück auf über 350 Räder.

Jetzt mag sich vielleicht der ein oder andere denken, welch Luxusproblem will uns der Herr Kirschner zur heutigen Zeit, wo ganze Industriesegmente unter der Pandemie ins Schwanken geraten, erklären. Auch Luxusprobleme können zu echten Problemen werden, so jedenfalls bei uns. Denn wir sind darauf ausgelegt, so ca. 20-25 Räder in der Woche zu fertigen. Auf immer mehr und immer mehr und immer weiter habe ich halt keine Lust, weshalb wir die Kapazitäten bewusst auf ca. 1200 Räder per anno definiert haben. Aber wenn wochenlang Bestellungen von 50 Rädern und mehr pro Woche einschlagen, hat uns dies in jeglicher Hinsicht jenseits unserer Kapazitätsgrenze katapultiert. Dies mit allen Konsequenzen, das sowohl was Vorlaufzeit anbelangt – momentan sind es immer noch so ca. 220 Räder -, was Reaktionsgeschwindigkeit bei E-Mail Anfragen anbelangt, was Erreichbarkeit am Telefon betrifft. Somit wurde dieses Problem der Überbelastung allgegenwärtig. Teilweise musste ich den Mitarbeitern sagen, das Telefon jetzt einfach mal läuten zu lassen, denn wenn man immer herausgerissen wird, leidet am Ende Qualität und Effizienz gleichermaßen. Auch habe ich bewusst darauf verzichtet, eine automatische Antwort-Email einzurichten, dass die Mail angekommen ist, wir gerade Land unter sind, wir uns zeitnah um Beantwortung bemühen, usw. blablabla. Wenn wir 2 Tage mal keine E-Mails beantwortet haben, waren dann zum Teil über 200 neue Anfragen da, man hatte einfach keine Chance nur ansatzweise dem gerecht zu werden. Auch per heute ist ein gewisser Anteil von Mails noch unbeantwortet.

Wie gesagt, das ist keine böse Absicht, noch haben wir wegen Reichtum geschlossen, aber selbst wenn wir uns hätten alle zweiteilen können, selbst dann hätte dies nicht ausgereicht. Freunde und Bekannte meinten immer wieder, mach doch einfach 2-4 Wochen zu, um alles erstmal abzuarbeiten. Aber dann hätte uns die Lawine komplett zerlegt… Zeitweise kam aus dieser Ohnmacht dann auch in der Firma eine Haltung auf, wie: wenn es eine wichtige Anfrage ist oder wenn ein Kunde unbedingt ein Rad von uns haben will, dann wird er sich schon wieder melden. Und wenn der ein oder andere Kunde nicht kauft, weil er von uns kein Feedback erhält, auch egal – es warten ja gefühlt unendlich in der Reihe. Das ist natürlich ein Abbild, wie wir weder von aussen auch nicht ansatzweise wahrgenommen werden möchten, noch entspricht dies in keinster Weise unseren Firmenwerten. Was ich damit sagen möchte: auch ein „sogenanntes“ Luxusproblem ist sehrwohl ein echtes Problem, und wo helles Licht ist, können auch dunkle Schatten entstehen.

Das erklärt jetzt aber erstmal nur, warum die Wochen und Monate verflogen sind, ohne dass wir ein Gefühl zur Geschwindigkeit der Zeit hatten. Es erklärt noch nicht, weshalb die Mannschaft wieder nicht im Urlaub war: Astrid, meiner Frau, ist klar geworden, dass für uns die Zeit einer Einzelplatzmontage, wie sie bis jetzt stattgefunden hat, abgelaufen ist. Wie bei Kindern, denen auf einmal das Fahrrad zu klein geworden ist. Aber auf eine auf Einzelfahrrad heruntergebrochene Serienfertigung hat mich abgeschreckt, obwohl eine Plattformstrategie unser Rahmen von Anbeginn an Teil unserer Portfoliologik war. Dennoch, die Komplexität einer Fertigungsstrasse hat es schon in sich, vor allem auch was die dazugehörige Logistik anbelangt. Und das in Angriff zu nehmen habe ich gescheut so wie der Teufel das Weihwasser. Doch wie heisst es so treffend: hinter jeder erfolgreichen Firma steht eine starke Frau. Und so hat uns Astrid alle ins kalte Wasser geschubst – Gott sei Dank! Man weiss es zwar, es ist sogar glasklar, aber man scheut einfach diesen letzten konsequenten Schritt, noch dazu in Zeiten, wo für solche Maßnahmen eigentlich so gar keine Zeit ist – aber eigentlich gibt es ja das Wort „eigentlich“ auch nicht. In solchen Situationen pflegt sie mir dann zu sagen: „Es hilft leider nicht, es ist wie mit dem Sterben: es gibt keinen wirklich günstigen Zeitpunkt.“

So ähnlich, nur nicht so hart wie Astrid, (wie ich finde) hat mir mein Vater früher schon versucht das Leben zu erklären: „Andreas, die Hälfte im Leben ist Schicksal, aber die andere Hälfte des Lebens ist eigenes Handeln“. Wie wahr… Denn wo ein echter Wille ist, ist auch Kairos – der griechische Gott der Zeit und des Moments – oft nicht weit. Eine passende Gelegenheit hat nicht lange auf sich Warten lassen. Wir haben die Fertigung in eine neue Halle verlagert, wo genug Platz für das Einrichten einer Fertigungsstrasse vorhanden ist. Somit hat sich (musste sich) die gesamte Mannschaft nochmal zusammenreissen, obwohl der ohnehin verdiente Urlaub zum Greifen nahe war. Die Fertigung wurde zudem in unterschiedliche Montageschritte aufgeteilt. Des weiteren konnten für die unterschiedlichen Fahrradkategorien eigene Montagestrassen aufgesetzt werden. Pinion und Alber Räder verfügen über eine eigenes Fertigungsband, selbiges für Rohloff und Bosch Räder, und Gravel-Räder, MTBs und Rennräder sollen sich schon bald eine weitere dritte Strasse teilen. Die erste Fertigungsstrasse haben wir noch im August abgeschlossen, das zweite Band letzte Woche implementiert.

Während ich so dahinschreibe, wird mir langsam klar wo die ganze Zeit geblieben ist… Ich möchte nur nicht, dass ich diese selben Gedanken über den Verbleib der Zeit an meinem Lebensende führen muss. Was ich damit sagen möchte: Wir haben gehandelt. Wir haben Maßnahmen eingeleitet, und wir haben Geld investiert. Das was uns dieses Jahr widerfahren ist, passiert uns kein weiteres Mal. Komme was wolle! Von daher bin ich mal wieder zuversichtlich, dass wir nächstes Jahr wirklich Zeit haben werden, für Urlaub mit unseren Liebsten, und vor allem – das Wichtigste – genügend Zeit selbst mit unseren eigenen Rädern unterwegs zu sein, und nicht nur von unseren Kunden erzählt zu bekommen, welch schöne Zeit sie mit unseren Rädern hatten. Das freut uns natürlich, erhöht in solchen Zeiten aber unsere Sehnsucht nach Freiheit und Freizeit ins fast Unerträgliche.

Am Ende will ich noch eine Entschuldigung aussprechen: es tut mir Leid, dass wir nicht die Erwartungshaltung in Bezug auf Erreichbarkeit erfüllen konnten, die legitimer Weise vorausgesetzt sein muss. Es tut mir auch für alle Kunden Leid, die vielleicht noch immer auf ihre längst zugesagten Fahrräder warten und nicht Radfahren konnten – ich kann mich da genau hineinversetzen wie das ist. Für mich ist auch klar, dass es den betroffenen Kunden nicht weiterhilft, dass wir erst jetzt die Kapazitäten geschaffen haben, um solche Engpässe in Punkto Lieferzeit und Vorlaufzeit in der Kommunikation künftig auszuschließen. Auch meine Entschuldigung ändert daran nichts. Aber aussprechen wollte ich sie trotzdem.

Zu guter Letzt, ein großes Dankeschön an die Mannschaft, für Loyalität und Ausdauer! Weihnachten machen wir Urlaub.

Hier ein paar Bilder, die zumindest veranschaulichen sollen, dass es nicht nur bei Gedanken geblieben ist…

  • Rahmenvorbereitung

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Andreas Kirschner

Update per 18.10.2020

Liebe Kunden,

heute nur ein kurzes Update: es erreichen uns täglich Anfragen, wann wir das Testcenter wieder öffnen. Eigentlich wollten wir es in ca. 4 Wochen wieder für Kunden zugänglich machen. Jetzt benutze ich schon wieder das Wort „eigentlich“, das es ja eigentlich gar nicht gibt. Mit den Aufbauten kommen wir derzeit sehr zügig voran. Insofern stünde einem Besuch ab Ende November nichts entgegen. Aber wenn die Fallzahlen weiterhin so zunehmen, müssen wir gegebenenfalls die Situation neu bewerten, und vereinbarte Termine wieder kurzfristig verschieben. Vorab können wir aber neue Termine ins Auge fassen. Unsere beiden Fertigungsstraßen laufen derweil nun auf Hochtouren. das freut uns sehr. Kopfzerbrechen bereiten uns hingegen die jetzt schon bekannten Lieferengpässe, die die Zweiradbranche nächstes Jahr überrollen werden. In 2021 wird es für viele nicht das Problem sein, Fahrräder zu verkaufen, sondern die Räder im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße zu bringen. Wir sehen uns für nächstes Jahr sehr gut gerüstet. Dies ist unter anderem aber auch der Tatsache geschuldet, dass wir mit allen Key-Playern am Markt hervorragend vernetzt sind. Nichts desto trotz passiert es auch uns, dass unerwartet Kleinteile wie Steuersätze oder Speichen in einer bestimmten Länge nicht mehr verfügbar sind und ganze Räder wegen „Cent-Artikel“ nicht zur Auslieferung kommen. Aktuell waren es Speichen für unsere Rohloff- Bosch E14 oder Rohloff-Gravel Räder, die dazu geführt haben, dass der Aufbau von ca. 70 Rohloff Rädern nicht nach Plan vollzogen werden konnte und so unsere gesamte Taktung durcheinander gebracht wurde. Ein Ausweichen auf andere Speichen war hier nicht möglich, da für die Rohloff Nabe spezielle Speichen mit einer Bogenlänge von 2,9mm benötigt werden. An dem Beispiel sieht man aber ganz schön, wie winzig kleine Teile große Probleme verursachen können. Aber auch hier geht es nun wieder voran.

Zur Verbildlichung, anbei ein paar schnelle Schnappschüsse vom letzten Freitag: an der einen Strasse hängen die Bosch E14 Räder aus Stahl und Titan, an der anderen Strasse Rohloff Gravel Räder, ebenfalls aus Stahl und Titan …

  • hier lagern im Schnitt immer ca. 200 Sätze
    Laufradlager
    hier lagern im Schnitt immer ca. 200 Sätze

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Andreas Kirschner